Athen: Ein Hauch von Geschichte und griechischem Leben
Mai 2018: Es ist ein ganz besonderes Gefühl, zum ersten Mal griechische Luft zu atmen. Mit jedem Schritt, den wir in Athen tun, umgibt uns der pulsierende Rhythmus der Stadt, der Duft von Kaffee und frischem Gebäck, das Lächeln der Griechen und die schillernde Mischung aus Antike und Moderne. Es ist dieser Moment, in dem uns ein Gedanke durch den Kopf schießt: Hier könnte es uns gefallen, das erste Mal dieses Gefühl.

Die Landung in Athen ist wie ein Sprung in eine andere Welt. Die Stadt liegt uns zu Füßen, das quirlige Treiben der Straßen, die verwinkelten Gassen, der laute Verkehr und doch – diese unbestimmte Ruhe, die über allem schwebt. Im Hotel angekommen, müssen wir natürlich als erstes auf die Dachterrasse – für den magischen Blick auf die erleuchtete Akropolis. Sie thront erhaben über der Stadt, im Dunkel angestrahlt, fast wie ein Wahrzeichen, das uns zu sich ruft.
Der erste Abend in Athen beginnt klassisch: Griechischer Salat, frisch gefangener Fisch, ein Mythos-Bier (denn zu diesem Zeitpunkt gibt es für uns nichts anderes) und ein Glas Weißwein. Wir stoßen an auf diese neue Reise, auf den Beginn unseres Abenteuers.
Am nächsten Morgen ist die Überraschung schon da: Unsere Zeit in Athen wird kurz, sehr kurz. Die Griechen streiken. Doch der Vormittag gehört ganz uns. Wir wollen den Akropolis-Berg erklimmen, auf den antiken Steinen stehen, die Geschichte atmen. Der Weg vom Hotel ist zum Glück kurz, und so schlängeln wir uns durch die steilen Straßen, während die Stadt erwacht. An den kleinen Cafés (in Griechenland „Kafeneio“) stehen die Athener und starten in den Tag – der Duft von frisch gemahlenem Kaffee liegt in der Luft.
Früh am Morgen erreichen wir die Akropolis. Der Parthenon liegt vor uns, die beeindruckende Stätte fast menschenleer. Nur wir, die Sonne, die Vögel, die die Stille durchbrechen. Es ist ein Moment, der uns für immer in Erinnerung bleibt. Glücklich und von der Schönheit der antiken Stätte überwältigt, machen wir uns auf den Rückweg zum Hotel.
Schnell holen wir unsere Sachen, und schon geht es weiter nach Piräus, zum Hafen. Wir stehen an Bord der Blue Star Fähre und lassen uns von der grandiosen Szenerie der Küste verzaubern. Die Wellen glitzern in der Sonne, die Luft fühlt sich salzig an. Und dann geht es los nach Mykonos – ein weiterer Schritt auf unserer Reise, aber mit einem Gedanken, der uns nicht loslässt: Wir müssen wiederkommen.
Athen hat uns nicht nur durch seine antiken Ruinen beeindruckt, sondern auch durch seine lebendige, wilde Energie. Hier verschmilzt die Vergangenheit mit der Gegenwart und lässt uns glauben, dass wir noch lange nicht genug gesehen haben.


